Blaubuch20/22 |
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| ( Pohlit-Verlag ) |
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€ 25.00
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Jürgen Schmidt-Pohl UKRAINE, hin und zurück Ein Bericht Im Zeichen der Windrose Folgeroman 2 Bände im Doppelband, ca. 350 S., Klappbroschur, Euro 25,- „Ukraine, hin und zurück“
Anfang 2022 fährt Leinenfeld als Journalist für eine Berliner Zeitung nach Kiew. Nach Zarathustra ist jeder Mensch aufgefordert, sich mit Gut und Böse auseinanderzusetzen und sich aktiv zu entscheiden. Das Böse wird mit der Hölle bestraft und die bedeutet Einsamkeit. Leinenfeld sah am Ende seines Aufenthalts in der Ukraine nicht mehr den Unterschied dort zwischen Gut und Böse. Handeln und Aussagen waren häufig Gegensätze und er wollte nicht mittun bei etwas, das er nicht durchschaute und das viel mehr war, als es zu sein schien, denn Volk und Führung hatten nicht den gleichen Sinn in diesem Krieg. Er wollte sich einem Dafür oder Dagegen entziehen, er wollte nicht länger in der Ukraine sein, dies war nicht sein Krieg und sollte er für diese Entscheidung Böses tun oder unterstützen, so würde er dafür gerne die Bestrafung auf sich nehmen. Denn mit wenigen Ausnahmen war sein Leben einsam gewesen und ihn schreckte die Vorstellung dieser Hölle nicht, er lebte sie ja schon viel zu lange. Das Böse in der Ukraine war und ist der Krieg, und um ihn auszulöschen bedurfte es einer Tat. „Im Zeichen der Windrose“ Sommer 2024, der Ukrainekrieg ist schon über zwei Jahre alt und Leinenfeld lebt seit seiner Ausweisung aus der Ukraine im Sommer 2022 bei seinem alten Vater, dem Kapitän Leinenfeld, in Marseille und hört von seinem Bruder Hagen, dem ehemaligen Offizier der HVA des MfS und jetzt bei Europol für Terrorabwehr zuständig, dass seine ehemalige Geliebte Miria Al Bachem in Kiew ist, um dort die islamische Gemeinde für den Krieg gegen Russland zu mobilisieren. Sein Vater plant eine Fahrt mit einem Dreimastsegler von Marseille über Haifa zur Krim, wohin Handelsgut transportiert werden soll. Leinenfeld wird an dem Törn teilnehmen. Vorher nutzt er die Zeit für eine Fahrt nach Algier, wo er Ibrahim Ben Juda kennenlernt, den Herren eines Bücherhauses in der Kasbah. Dort findet er eine uralte Handschrift über den Zug der Goten zur Krim, mit Angaben über den Gotenschatz, der als vermisst gilt. Er fährt weiter nach Tunis, weil er Eindrücke sammeln will, für eine Bilderfolge auf den Spuren von Paul Klee und Franz Marc. Doch eine Epidemie dort macht seine umgehende Rückfahrt nötig. So ist er wieder in Algier und die Tochter von Ben Juda hat inzwischen damit begonnen, ihm das Buch über den Gotenzug, das in altgermanischer Runenschrift sowie in Altarabisch geschrieben wurde, zu übersetzen. Er drängt sie, wegen der drohenden Epidemie mit ihm nach Marseille zu kommen und an Bord der Fähre treffen sie auf zwei Ukrainer mit einer Schar von Algeriern, die als Söldner angeworben wurden. In Marseille beendet Miriam die Übersetzung und darin finden sie den möglichen Ort des Verstecks des Gotenschatzes auf der Krim. Dann beginnt die Seereise und Leinenfeld nimmt seine Freundin Emmanuelle von Fink und Miriam mit auf die Fahrt und bald wird deutlich, dass die Ukrainer in Algier versucht hatten, das Buch über den Gotenzug in die Hände zu bekommen. Leinenfeld ist sehr klar, dass es Zusammenstöße geben wird und dass sie vermutlich nicht nach Odessa weiterfahren werden und dass er nicht nach Kiew reisen wird, um etwas für Miria dort zu tun. Nun gilt es, den Schatz zu heben und für eine sichere Rückfahrt zu sorgen. Doch auf der Krim holt ihn seine Vergangenheit ein, ehemalige Mitverschwörer seines Bruders Hagen aus Russland wenden sich an ihn, um ausgeschleust zu werden. Mit ihnen, so hofft Leinenfeld, wird er Stimmen für sich sammeln können für die Initiative „Friede auf Erden“. Weitere Gefahren drohen, denn in Jalta entdeckt er einen der beiden Ukrainer aus Algier … |
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